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Die Natur- und Hausapotheke

Seien Sie ihr eigener Heilpraktiker: Nutzen Sie den Erfahrungsschatz der alt bewährten Naturheilmedizin. Lesen Sie, was gut für Sie ist. Ursachen angehen, nicht Symptome flicken.

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Rainer Schulte

Naturheilmedizin - Mental Coaching

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Leber

Dem ist aber eine Laus über die Leber gelaufen ...... (Lebergeschichten)

Tipps aus der Hausapotheke

Lebererkrankungen und Leberschwäche beruhen sehr oft auf einer Fehlernährung, auf mangelnder Hygiene bei Spritzen, Ansteckungen die zur Folge eine Hepatitis haben oder exogen zugeführte Toxine in Form von Medikamenten, Schwermetallen u.a. Giften.
Hier hilft immer eine Entlastung der Leber, also wenig Fett, kein Alkohol, schädigende Medikamente und ein Abstellen der Toxinquelle.
Aufbauend für eine Leber ist eine gezielte Ernährungsumstellung und Vitamin B 12 und Folsäure (Vit. B 9). Je nach Erkrankungsart helfen homöopathische Mittel, bestimmte Leberteesorten und Leberwickel. Bei allen Lebererkrankungen sollte daran gedacht werden, dass die Leber sehr viel Licht für ihren Stoffwechsel benötigt. Der Tagesbedarf einer gesunden Leber besteht immerhin an 2.000 Lux.
   Bei Gallenerkrankung ist das oberste Gebot, dass keine Fett- und Alkoholorgien, keine all zu scharfen Nahrungsmittel zu sich genommen werden. Auch sollte man auf bestimmte Gallenproblem erzeugende Medikamente prüfen.
Aufbereitete Schwedenkräuter, Underberg, Jägermeister und andere gallenantreibende Schnäpse sind nach einem etwas fettigem Essen erlaubt. Bei allen Gallenblasenerkrankungen bewährt sich immer viel trinken. Es versteht sich von selbst, dass damit kein Alkohol gemeint ist, obwohl so manches Altbier auch krampflösend ist. Naturheilkundlich kann ein Cantharidenpflaster über der Gallenblase gesetzt werden. Auch Blutegel helfen hier. Homöopathisch gibt es verschiedene Mittel. Fel tauri, Silybum marianum, Chelidonium, Lycopodium und Bryonia sind solche Mittel. In der Apotheke gibt es gute Leber - Gallentees.
Bei der Alkoholleber sollte natürlich erst einmal der Alkohol aus dem Körper gelassen werden. Hierzu ist eine Hilfe durch die Psychoanalyse und der Psychotherapie notwendig. Kein Mensch ruiniert sich freiwillig durch das Saufen. Es stecken immer Gründe dahinter, auch wenn dieses nicht immer so gesehen werden. Natürlich ist auch hier an erster Stelle eine Ernährungsumstellung. Anzudenken sind auch Vitamine wie B12 und B9 als Injektion. Tabletten oder Kapseln haben hier nicht so die Wirkung, da in der Regel auch eine Gastritis vorhanden ist und der sogenannte Intransing- Extrensingfaktor den LKW für das B12, also das Vit. B 9 nicht in der Menge aus dem Dünndarm resorbiert werden kann. Auch hier an viel Licht für den Körper denken. Gallensteine können nicht nur schmerzhaft sein, sondern auch lebensbedrohlich werden, wenn sich ein Gallenstein löst und sich im Gallengang kurz vorm Ausgang in den Darm festsetzt. Somit kann die Galle nicht abfließen und staut sich rückwärts bis in die Bauchspeicheldrüse hinein, die dort dann durch die Gallensäure verdaut wird.
Wichtig ist auch hier, dass der psychische Hintergrund der Kompensation eruiert und dann angegangen wird. Sehr oft entstehen Gallensteine, weil die Galle zu sehr eingedickt ist. Da hilft an erster Stelle: "VIEL TRINKEN"!
Die Ernährung sollte umgestellt werden. Entkrampfende Gallenblasentees oder Pfefferminztee bringen Linderung, genauso wie heiße Leberwickel.
Die Hepatitis gehört in medizinische Händen. Hier ist je nach Hepatitisform auch auf die Hygiene zu achten, und wie sich der Hepatitiserkrankte unter den Menschen bewegen kann ohne weitere Menschen anzustecken. Bei Gallenblasenentzündung dienen die gleichen Hilfestellungen wie bei Gallensteinen. Oft wird eine Gallenblasenentzündung durch Gallensteine hervorgerufen. Wichtig ist auch hier viel zu trinken. Zusätzlich in der Behandlung sollten abwehrsteigernde Präparate genommen werden. Empfehlenswert ist eine Teekur aus der Apotheke: 3 Tage einen Lebertee, dann 3 Tage einen abwehrsteigernden Tee, dann 3 Tage einen Nierentee. Anschliessend das ganze wieder von vorne.

Psychosomatischen Hintergründe

Wer kennt nicht den Spruch: "Die Laus, die einem über die Leber läuft"! Was ist damit gemeint? Diese Person ist dann verärgert und zieht sich meistens nach einem Disput (in sich) zurück. Das Ego ist angekratzt. Der psychische Kompensationsort im Sinne des Egos reflektiert demnach im Stoffwechsel auf die Leber. Die aggressivere Form eines Menschen, dessen Ego öfters verletzt wurde, ist der Mensch, dessen Gallenblase leidet: "der Choleriker". Ihm läuft mehr oder weniger die Galle über. Ein Mensch, der sich mit seinem Ego in die Ecke gedrängt fühlt, fängt meistens an sich zu wehren, zu schreien oder auszurasten. Manche Menschen machen das über Jahre, weil sie leider keinen Ausweg aus dieser Not gefunden haben. Sie sind in ihrem Problemkreis regelrecht versteinert und tragen die Gallenblasensteine oft wie ein psychisches negatives Kleinod entweder als Schutzschild oder als Trophäe vor sich her. Was haben wir für eine Gesellschaft, dass wir solchen Mitmenschen nicht aus ihrer Not helfen? Warum gehen wir nicht auf das verletzte Ego ein und fragen diese Person neutral nach seinen Problemen und lassen diese erst einmal stehen ohne gleich wieder darauf zu antworten: "Du spinnst ja". Warum versuchen wir es nicht einmal erst damit, die Dinge aus seiner Sicht zu sehen? Nein, wir lassen diesen Mitmenschen erst einmal in seinem Ärger stehen und setzten meistens noch einen drauf, was zur Folge hat, das Gewalt gleich wieder Gewalt produziert. Wir führen im engsten Familien-, Freundes-, Bekannten- und Kollegenkreis einen heftigen Krieg, wo es nur Verlierer gibt, obwohl keiner einen Krieg mag. Und abends sitzen wir vor den Nachrichten und schimpfen über diejenigen, die Krieg führen.... Wir sollten erst einmal in unserem engsten Kreis anfangen, die Kriege niederzulegen. Wir sollten endlich anfangen zu fragen und darauf eingehen!

Aus der Cluster - Medizinischen Sicht und aus der Praxiserfahrung heraus ist eine Lebererkrankung mehr als nur eine Entzündung oder Stoffwechselleistungsstörung der einzelnen Zellen. Das Organ Leber ist ein entgiftendes, analysierendes, synthetisierendes und steuerndes Zentralorgan für alle Prozesse, die chemischer oder katalytischer Natur sind.

Bei den Lebererkrankungen und ihrer Dysfunktion, liegt in der Regel im Hintergrund das Problem der Selbstakzeptanz.
Man sieht leicht, auf Grund der vielen Leistungen der Leber, wie intim die Leber mit der Existenz des Körpers verbunden ist und dass sie umgekehrt als für diese Existenz repräsentativ angesehen werden muß. In der üblichen Therapie werden die Leberprobleme zu chemisch, zu vordergründig symptomatisch behandelt.

Es gilt die Regel: je tiefgreifender die physiologisch erkennbare Störung, desto fundamentaler der "seelische" Hintergrund.

Die dann zu stellende und als Antwort herauszuschälende Frage ist immer:
Wo liegt der Unterschied zwischen dem, was du bist, und dem, was du sein willst? Warum kannst du dich nicht annehmen, mögen, lieben, wie du bist? Was wirfst du dir als Schuld, Versagen, Unvermögen vor? Erst wenn diese oben genannten Fragen nicht nur vom Verstand, sondern erst recht vom Gefühl beantwortet wurden, dann und wirklich erst dann sollten die nächsten Fragen beantwortet werden. Wann hast du versagt? Wann hast du dir Schuld aufgeladen? Wer, außer dir, wirft dir das vor?

Oft sind die Auslöser kaum erkennbar und erzeugen doch eine enorme Wirkung (es ist nur eine Laus, die über die Leber lief). In jedem Fall muß das Selbstwertgefühl nicht durch Leistungen, die neu und höher bewertet werden, aufgebaut werden, sondern durch Erfahrung, Empfindung der liebenswerten Seiten: Blick in den Spiegel (man ist doch netter, als gedacht); sittlich wertvolle Handlungen (Hilfeleistungen, Verzichte, Zuwendungen). Eine Lebertherapie ist immer eine mitfühlend begleitende, erfragende, eine sanfte Therapie der Vergewisserung.

Im allgemeinen können wir sagen, daß die Leber als Zeichen für die innere Dysstruktur des Ich = Selbst/un/wertgefühles steht. In einem hyperkritischen Zustand will man sich endlich auf das konzentrieren, was man ist und was man von sich empfindet. Im hypokritischem Zustand fühlt man sich zerrissen und uneinheitlich. Wie Sie sehen, ist dieses nur ein kleiner Ausschnitt aus dem riesigen Repertoire der "Cluster - Medizin".

Fragen an den Probanden zur körperlichen Symptomatik:
Empfinden Sie in der Lebergegend gelegentlich einen Druckschmerz? Fühlen Sie sich etwa zwei Stunden nach dem Essen müde und kraftlos? Wirkt die Hornhaut Ihrer Augen, Ihre Schleimhäute und Ihre Haut gelblich? Haben Sie bisweilen das Gefühl leichter Übelkeit, zusammen mit einem Völlegefühl, ohne sich übermäßig satt gegessen zu haben? Leiden Sie unter Müdigkeit, Leistungsminderung, Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Blähungen, Verstopfungen oder Durchfällen, werden kleine Blutgefäße sichtbar und färbt sich Ihr Gesicht grau-schmutzig?

Psychische Symptomatik:
Leiden Sie unter Depressionen? Kennen Sie das Gefühl der anhaltenden, atemverkürzenden Beklemmung? Neigen Sie schnell zum Aufgeben und zur Resignation? Haben Sie das Gefühl, minderwertig zu sein? Plagen Sie Schuldgefühle? Lassen Sie sich schnell zum Schuldigen, auch zum Sündenbock machen? Beziehen Sie Lob, vor allem aber Tadel auf sich, auch wenn es sachlich nicht begründet ist? Hatten Sie einen Nervenzusammenbruch aufgrund von unlösbaren Konflikten? Wenn Sie hier nichts hätten, dann wären Sie selbstbewußter, zielstrebiger, zuverlässiger und duldsamer, dann würden Sie vieles um Sie herum angstfreier und damit freizügiger behandeln.

Nachfolgende Teilausschnitte werden im Clustertest, also in der Testausgabe für Ärzte und Heilpraktiker wie folgt zum Teil wiedergegeben:

Lebensbefindlichkeit   Betroffene Verletzlichkeit
Votiv   Ich ändere mich
Hypokritisches Rufmuster   Ich fühle mich so zerrissen und uneinheitlich!
Hyperkritisches Rufmuster   Ich will mich endlich konzentrieren auf das, was ich bin und was ich von mir empfinde!
Bedürfnisprofil   Sich selbst mögen
Therapie Entspannung   In den Spiegel schauen
Therapie Selbstanwendung   Jeden Ärger auflösen
Therapie Bewegung   Indianerlaufen. Gehen Sie ohne Handy leise beobachtend durch den Wald / die Natur
Therapie Kind Spiele   Lieblingskleider anziehen

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