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Die Natur- und Hausapotheke

Seien Sie ihr eigener Heilpraktiker: Nutzen Sie den Erfahrungsschatz der alt bewährten Naturheilmedizin. Lesen Sie, was gut für Sie ist. Ursachen angehen, nicht Symptome flicken.

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Rainer Schulte

Naturheilmedizin - Mental Coaching

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Magen

Das schlägt mir auf den Magen (Magengeschichten )

Tipps aus der Hausapotheke

Beim Magenproblem muss die Ursache(n) bekannt sein. Was schlägt einem auf dem Magen? Ist es das Essen, der Ärger oder beides? Glauben Sie, dass eine Magenschleimhautentzündung durch eine Tablette oder Pulver weg geht? Sie erreichen kurzfristig zwar eine Linderung der Schmerzen, aber keine Heilung der Schleimhautentzündung und erst recht keine Heilung des Ärgers, denn der kann am anderen Tag wieder auftreten und zwar so lange, bis der Ärger angesprochen und aufgelöst wurde. Also im Klartext heisst es: immer die Ursachen angehen und nicht die Symptome flicken wenn Sie gesund werden wollen!
Damit hätten wir schon zwei der wichtigsten Faktoren genannt, die eine Gastritis oder auch andere Magenprobleme auslösen: die durch die Psyche ausgelösten entzündlichen Prozesse und die durch die Nahrung ausgelösten Erkrankungen. Wir könnten auf Nahrung allergisch reagieren, wir können uns auch falsch ernähren, so dass wir eine Schleimhautentzündung bekommen. Wir könnten an einem unregelmäßigen, zeitlich falschem Essen (nach 20 Uhr), als auch an einem zu viel essen erkranken. Zu erwähnen wäre da noch das Rauchen und der Alkohol, die auch Magenprobleme erzeugen können. Nicht zu vergessen sind die Ursachen, die nicht so häufig ein Magenproblem auslösen wie die erbgenetische vorgegebene Schwäche, Toxine, die wir in der Nahrung mal mehr oder weniger mitessen oder weitere exogene zugeführte Gewalteinwirkungen auf dem Magen. Hier nun die Liste der häufigsten Probleme, die einen Magen erkranken lassen:
a) Stress, Ärger, der falsch heruntergeschluckt und verdaut wird.                          b) falsche oder allergisch machende Ernährung
c) zu spät, zu viel und oder in Hektik essen                                                         d) Rauchen und Alkohol
e) erbgenetische Schwäche                                                                                 f) mit dem Trinken oder der Ernährung zugeführte Toxine
g) Medikamente                                                                                                  h) exogen zugeführte Gewalteinwirkungen

Von der Magenreizung bis zur Gastritis ist es oft nicht weit. Sehr oft ist eine Magenübersäuerung bis hin zum Sodbrennen mit am Geschehen beteiligt. Natron heisst das Präparat, welches die Säure puffert. Sie bekommen es in jeder Drogerie und Apotheke. Gut ist das Kaiser Natron, weil die Tabletten besser zu portionieren sind. Die Tabletten werden in einem Glas Wasser auflösen. Wenn nach 10 Min. noch etwas zu spüren ist, dann noch einmal ein Glas Wasser mit Natron. Wenn der Mensch übersäuert ist, er also sauer ist, dann ist das nicht gut für die Zelle. Im sauren Milieu tummeln sich so einige Stoffe, die für den Stoffwechsel nicht gut sind. Bakterien und Viren wachsen mit Vorliebe im sauren Milieu.
Immer ist ehrlich und neutral zu prüfen, ob die Psyche einem auf dem Magen schlägt. Oft reagieren wir schon eine Minute nach einer Attacke mit Magenschmerzen. Wenn das der Fall ist, so sollte man sich dem Ärger stellen und ihn, bzw. den Mitverursacher daraufhin in einer ruhigen Minute ansprechen.
Es versteht sich von selbst, dass Stress durch verschiedene Aktionen angegangen werden sollte. Ob nun Yoga, Shiatsu, Qi Gong, Meditation, Schach spielen, in Ruhe ein Buch lesen, wandern und und und.....
Es gibt einen alten Spruch von Pfarrer Kneipp, der in der heutigen Zeit immer noch die gleiche Gültigkeit hat: "Wenn du merkst du hast gegessen, dann hast du schon zu viel gegessen". Wer sich daran hält, bekommt keinen Bauch oder Hüftspeck. Gut wäre kein warmes Essen mehr nach 17 Uhr und kein Essen mehr nach 19 Uhr.
Bei erbgenetischer Schwäche sollten die hier genannten Vorschläge doppelt so gut beherzigt werden, da derjenige besonders empfindsam ist. Medikamente sollten daraufhin überprüft werden, ob sie dem Magen nicht schaden. Allergische Nahrungsmittel sollten ausgetestet werden und dann natürlich darauf für einige Zeit verzichten. Rauchen und Alkohol sollte man massiv reduzieren, wenn man gar nicht damit aufhören kann.
Schnell kann aus einer Gastritis ein Magengeschwür oder ein Zwölffingerdarmgeschwür entstehen. Hier ist es wichtig, dass zuerst die Säure aus dem Magen gepuffert und oder gedrosselt wird. Wichtig ist es auch hier, dass nach den Ursachen nach der psychischen Kompensation gesucht wird, kurzum nach dem Problem, was einem auf dem Magen schlägt. Oft wissen wir es nicht, da wir mitten im Prozess des Ärgers stehen. Weil es eventuell schon zum Alltag gehört, weil es so lange schon anhält. Vor lauter Bäume sehen wir dann den Wald nicht mehr. Also nur Mut und das ganze einmal neutral ansehen oder mit einem Freund oder Freundin darüber sprechen.
Die Nahrung muss unbedingt umgestellt werden. Öfters mal einen Ökotrophologen/in aufsuchen. Quark, Haferflocken, Kartoffelgerichte tun gut. Mehrere kleine und regelmäßige Malzeiten sind sehr wichtig.
Homöopathisch u. a.: Argentum nitricum. Weiterhin das sogenannte Blutsalz Nr. 3 von Kattwiga. Anacardium bei Magenschmerzen.
Teeaufguss mit gleichen Teilen von Kümmel, Fenchel, Anis zur Beruhigung der empfindlichen Schleimhaut. Vorschlag zur Teezusammenstellung Folia Salviae (Salbei) + Rhizoma Tormentillae (Blutwurz) + Cortex Quercus (Eichenrinde) + Kamille.

Psychosomatische Hintergründe

Im Magen
werden die Speisen gemischt und zersetzt. Der Magen ist das Ausdrucksfeld für einen Akzeptanzort, welcher von außen eingenommene Substanzen mit der ersten Entscheidung ihrer Verdaubarkeit/Verträglichkeit beurteilt. Die Sensibilität des Magens steuert die Aufnahme fremder Stoffe in Abhängigkeit von der Verträglichkeit. Sie ist eine Funktion der spezifischen Schwellenwerte des Gehirns, das die Verarbeitungsbereitschaft gegenüber bestimmten Akzeptanzen exogener (von außen kommender ) Impulse signalisiert.
Magenprobleme sollten zuerst immer unter dem Gesichtspunkt der "Un(v)erträglichkeit" von bestimmten Akzeptanzproblemen betrachtet und erfragt werden. Die hier, für Sie selbst, gestellte Frage sollte ehrlich und ohne Kompromiß beantwortet werden: „Was schlägt mir auf den Magen?“ und dann: „Was ist angenehm und was nicht?“ Im hypokritischen Sinne würde es heißen: „Ich kann das nicht mehr ertragen, es ist zu fremd, zu anders und zu wirr für mich.“ Hyperkritisch lautet es: „Das paßt mir überhaupt nicht, das will ich nicht und werde ich auch nicht ohne Widerspruch und Widerstand annehmen.“

Erst dann, wenn Sie in den letzten Stunden vor der Magenreizung nach den realen und nicht vordergründigen Problemen geforscht haben, aus welchem Grund die teilweise unterschwelligen bis hin akuten "Reizungen" Ihnen auf den Magen geschlagen sind, erst dann können Sie real etwas verändern. Wenn der Ärger bewußt wird kann jeder etwas dagegen unternehmen, wenn er den Mut und die Kraft dazu hat. In der Regel blockiert oft die Angst, es nicht verändern zu dürfen oder zu können. Gerade hier greift das Thema Mobbing ein.

Fragen an den Patienten zur körperlichen Symptomatik:
Bekommen Sie wenige Minuten nach dem Essen Schmerzen, die durch Aufstoßen nachlassen, - und solche, die sich durch Aufstoßen nicht bessern? Leiden Sie öfter unter Sodbrennen? Hatten Sie eine akute oder chronische Gastritis, eine echte Entzündung Ihrer Magenschleimhaut, einen Reizmagen oder ein Magengeschwür?

Psychische Symptomatik:
Können Sie die Redeweise "das schlägt mir auf den Magen" gut nachvollziehen? Spüren Sie ein leicht bis schwer kramendes Gefühl im Magen, wenn Sie sich an Ereignisse oder Umstände erinnern, die Ihnen Probleme, Schmerzen oder gar Gefahren bereiteten? Können Sie immer essen oder verlieren Sie in Problemphasen den Appetit? Haben Sie in Streßlagen, wie z.B. Prüfung, berufliche oder soziale Anforderung, die Sie als Überforderung empfanden, mit Magenschmerzen, -krämpfen oder nur -druck reagiert?

 Nachfolgende Teilausschnitte werden im Clustertest, also in der Testausgabe für Ärzte und Heilpraktiker wie folgt zum Teil wiedergegeben:

Hypokritisches Rufmuster Ich kann das nicht mehr ertragen, es ist zu fremd, zu anders, zu wirr für mich.
Hyperkritisches Rufmuster Das paßt mir überhaupt nicht, das will ich nicht und werde ich auch nicht annehmen ohne Widerspruch und Widerstand!
Therapie Entspannung Blumen und Öle riechen
Therapie Selbstanwendung Fletchern
Therapie Bewegung Langsames Querrollen
Therapie Kind Spiele Von allem das Gegenteil sagen

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