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Rainer Schulte

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Blutegeltherapie

VerweisungSie gehört zu den Umstimmungs- und den Ausleitungstherapien. Diese Therapie ist wohl so alt wie die Medizin überhaupt. Sie ist 100 Jahre vor Christus aus Kleinasien eingeführt worden.

Den großen Rückschlag erhielt die Blutegeltherapie in den fünfziger Jahren, als das chemotherapeutische Zeitalter anbrach. Durch Außenseiter wurde sie wieder eingeführt. 1884 hatte Prof. Hayercraft von der Universität Birmingham in seinen experimentellen Arbeiten die Wirksamkeit von Sekreten aus Blutegelextrakten nachgewiesen. Bei der Behandlung liegt keine Vergiftungserscheinung vor. Der Extrakt hat außer Gerinnungszeitverlängerung keinen Einfluss auf die Blutbeschaffenheit. Außerdem wirkt der Lymphstrom beschleunigend, antithrombotisch und durch Belebung der weißen Blutkörperchen abwehrsteigernd. Der Biss des Blutegels ist alleine schon eine Therapieform. Somit kann der Blutegel auf die zugehörigen Akupunkturpunkte angesetzt werden.

Die feinfühligen Tierchen sind sehr wetterempfindlich. Sie sterben oft bei Gewitter und beißen schlecht bei Barometerstürzen. Deshalb ist ein Behandlungsplan nur flexibel anzuwenden. Der Patient darf zwei bis drei Tage vorher keine Salben oder Tinkturen benutzen. Er sollte am Tag der Behandlung ungewaschen in die Praxis kommen, denn Duftstoffe der handelsüblichen Seifen irritieren die Egel sehr. Dieses gilt nicht nur für Seifen, sondern auch für Parfüms aller Art.

Die normale Saugzeit des Egels beträgt 15 bis 30 Minuten und kann bei besonderen klimatischen Bedingungen auf 90 - 120 Minuten ausgedehnt werden. Danach fallen die Egel von selbst ab. Die Nachblutungen aus dem Gewebe dauern ca. sechs bis zehn Stunden und sollten möglichst nicht gestoppt werden. Ein Verbandswechsel erfolgt nach 24 Std. Es können je nach der Behandlungsart bis zu 8 Egel gesetzt werden. Bei Kleinkinder nur 1 Egel.

VerweisungOft verschwinden manifeste Entzündungen durch einen einzigen Egel. Komplikationen bei richtiger Anwendung der Egel sind nicht zu erwarten. Hin und wieder kommt es zu starken Nachblutungen, die aber dem therapeutischen Zweck dienen.

Nicht behandelt werden Patienten, die eine echte Blutkrankheit haben (Hämophilie), die mit Marcumar oder mit Quecksilberpräparaten (Lasix u. ä.) vorbehandelt wurden. Patienten mit einer Anämie und Frischoperierte werden ebenfalls davon ausgeschlossen.

Der Blutegel steigert den Lymphstrom und somit den Abtransport von Schlackestoffe. Sein Einsatz: entzündungshemmend und krampflösend. Es entstehen keine entstellenden Narben durch die Behandlung.

Hier ein paar Beispiele, bei denen die Egelbehandlung eingesetzt wird:

  • Ulcus cruris
  • Venöse Stauungen, Besenreiser
  • Gallenblasenentzündungen
  • Schleimbeutelentzündungen
  • Zellgewebsentzündungen
  • Gelenksentzündung
  • Stichverletzungen
  • Furunkel
  • Nebenhöhlenentzündungen
  • Halsdrüsen- und Ohrentzündung
  • Mandelabszesse
  • Kopfschmerzen
  • Überfunktion der Schilddrüse
  • Migräne

Mit diesen Angaben sollte die Blutegeltherapie Ihnen ein weiteres Bild seiner speziellen Naturheilmedizin geben.
Blutegel werden von speziellen kontrollierten Einrichtungen geliefert.

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