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Rainer Schulte

Naturheilmedizin - Mental Coaching

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allgemeine naturheilkundliche Therapien

AderlassbesteckBild links: Es zeigt das normale Besteck, welches zum Aderlass in jeder Praxis benötigt wird und zeigt nicht das Bild aus meiner Praxis.

Heute noch sind viele Naturheilexperten der Ansicht, dass die einfachste Methode des Blutentziehens der Aderlaß ist. Im Mittelalter wurde diese Methode extrem übertrieben. Damals wollte man mit dieser Methode das Böse und Schlechte aus dem Körper herausziehen. Die Naturheilkunde von heute kennt den großen, den mittleren und den kleinen Aderlaß.

Beim großen Aderlaß werden je nach Größe und Gewicht bis zu 1000 ccm Blut entzogen. Es wird eingesetzt gegen Schlaganfall, bei Erregungszuständen, Nierensteinleiden, Asthma, Migräne, Harnvergiftung und bei Wechselbeschwerden. Der mittlere Aderlaß mit bis zu 500 ccm Blut hilft bei fieberhaften Erkrankungen.

Der kleine Aderlaß bis zu 200 ccm Blut bekämpft Stoffwechselstörungen, Hautkrankheiten, Regelstörungen und Gelenkentzündungen.

Die Technik des Aderlasses besteht darin, daß man aus der Armvene das Blut entnimmt, wie es bei der Blutspende geschieht. Welche Vorgänge sich dabei in Ihrem Körper abspielen, können Sie gerne in der Praxis erfragen.

Blutegeltherapie

Sie gehört zu den Umstimmungs- und den Ausleitungstherapien.

Akupunktur

Vor 5000 Jahren kannte man schon einige Kräuter und Gewächse, die der Heilung dienten. Sonst hatten die Menschen aber nichts als ihre Hände, die sie einem Kranken auf die Stirn legten, um ihn zu beruhigen oder mit denen sie den kranken Körper auf der Suche nach der Quelle des Schmerzes abtasteten. Dabei muß schon zu jener Zeit aufgefallen sein, daß beim Druck bestimmter Stellen über schmerzhaften Körperregionen der Schmerz erträglich wurde. Was stand sonst noch zur Verfügung? Irgend jemand muß in einem verzweifelten Schmerzanfall Steinsplitter in die schmerzhafte Körperpartie eingedrückt oder eingestochen haben, um dem Dämon des Schmerzes Ausgang zu verschaffen. Dabei wurde dann eine Linderung des Schmerzes erlebt.

So ähnlich muß die älteste Form der Akupunktur entstanden sein. Bei Ausgrabungen wurden Steinnadeln gefunden, die 2700 - 2600 v. Chr. hergestellt wurden. Damit war die einfachste Form der Akupunktur gefunden. Selbst moderne Akupunkturtherapeuten verwenden noch diese einfache Form der Akupunktur, wenn auch nur als Zusatzbehandlung. Diese Art der Akupunktur, über schmerzempfindliche Hautareale Nadelungen zu setzen, eignet sich besonders zur Behandlung von Muskelverspannungen bei Schmerzen in den Bewegungsapparaten.

Oft jedoch reichte diese Art des Stechens nicht aus, um Schmerzen und Beschwerden zu lindern. Dann wurde fortgefahren, den Körper eines Leidenden abzutasten. Der nächste Schritt in der Entwicklung der Akupunktur stand bevor. Es wurde festgestellt, daß bei allen Menschen, die an derselben Krankheit litten, die Nadelbehandlung an einer bestimmten Stelle des Körpers, die bei allen gleich war, die Heilung brachte. Es wurde also der Beweis gefunden, dass alle Organe, Muskeln und Knochen eine Verbindung zu einer Stelle an der Hautoberfläche haben.

Moxabehandlung ist eine Abart der Akupunktur. Bei dieser Behandlung werden glühende Kräuterstäbe über die entsprechenden Akupunkturpunkte gehalten. Hier setzt die heilende Wirkung von Wärme und Kräutern einen zusätzlichen Effekt zur einfachen Beeinflussung der Punkte. Die Ohrakupunktur beschränkt sich auf das Gebiet der Ohrmuscheln. So ist neben der klassischen Akupunktur ein weiteres Areal gefunden worden, in dem sich über bestimmte Punkte im Ohr alle erkrankten Organe behandeln lassen können.

Baunscheidttherapie

1884 erfand Karl Baunscheidt ein nach ihm genanntes Heilverfahren, zur Ableitung von Krankheiten auf die Haut. Es handelt sich um eine Therapie, die die natürliche Ausscheidung der Haut anregt, um zum anderen durch Entzündungen längere Reize setzt. Die Wirkung ist nicht auf die Haut beschränkt, sie erwirkt über die Hautreflexzonen eine Beeinflussung der inneren Organe. Durch eine Mehrdurchblutung werden ausgeschwemmt. Ca. 30 Nadeln werden durch den Lebenswecker ungefähr 1 - 2 mm in die obere Hautschicht hinein geschnellt. In diese feinen Poren wird dann ein Heilpflanzenöl, bestehend aus speziellen Stoffen aufgetragen. Bei der Anwendung entstehen kräftige Rötungen und Erhebungen der Haut, die durch die Reizung hervorgerufen werden. Der Abstand der Behandlung sollte vier Tage nicht überschreiten. Während dieser Zeit sollten diese bearbeiteten Gebiete nicht mit kaltem Wasser gewaschen werden. Die Anwendungsgebiete: Rheumatismus der Muskel und der Gelenke, Ischias, Neuralgie und Hexenschuß, Entstörung von Narben, Zosterneuralgien, krankhafte Hauterscheinungen und Durchblutungsstörungen. Ebenso aber auch bei Darmbeschwerden.

Das Spanisch-Fliegen-Pflaster

(Kantharidenpflaster) Die Naturheilkunde kennt das Kantharidenpflaster und die Spanisch-Fliegen-Salbe. Das Pflaster wird auf die Haut in die Nähe eines erkrankten Organes oder in die dazugehörigen Zonen gebracht. Beim Tragen des Pflasters ist das Baden, Duschen oder Waschen untersagt. Nach 24 Std. entsteht eine Blase unter dem Pflaster, die nicht aufplatzen darf. In ihr bildet sich eine wasserklare Flüssigkeit.

Diese wird nun mit einer sterilen Spritze abgesaugt und dem Patienten injiziert. Dadurch wird das Entweichen von Krankheitsstoffen oft gefördert. Diese Methode nennt man auch einen "Aderlaß am Lymphsystem".

Von einer Eigenbehandlung muß entschieden abgeraten werden. Vor allem Nierenkranke könnten sich damit erheblich schaden. Diese Methode darf nur jemand durchführen, der sich damit bis ins kleinste Detail auskennt.

Die med. Heilhypnose

Die Heilhypnose ist ein durch Suggestion herbeigeführter und wieder beendeter schlafähnlicher Zustand, in dem das Bewußtsein bis auf den Kontakt zum Hypnotiseur eingeengt ist.

Im Zustand der Hypnose werden die Bewußtseinsinhalte Fühlen, Denken, Vorstellen usw. nicht mehr vom Hypnotiseur bestimmt. Die im hypnotischen Zustand dem Patienten erteilten Suggestionen können sich auf folgende Funktionen auswirken:

ü      Sinnesempfindungen - alle fünf Sinne können angesprochen werden.
ü      Motorik - Suggestion von bestimmten Körperhaltungen oder Bewegungsstarre.
ü      Vegetatives Nervensystem: Suggestion von Erröten, Jucken, Wärme und Kälte.
ü      Gedächtnis: - das Erinnerungsvermögen kann unter Hypnose enorm gesteigert werden.

Die Hypnose kann dem Patienten die Angst vor Prüfungen und Furcht vor sexuellem Versagen nehmen. Sie befreit Menschen von krankhaftem Appetit sowie von Alkohol- und Nikotinsucht. Weiter hilft sie auch bei Stottern, bestimmten Formen von Asthma, lindernd bei psychisch bedingten  Magengeschwüren und Verdauungsstörungen. Ebenso wirksam ist die Hypnose bei psychisch verursachten Muskelverspannungen, Schlafstörungen, chronischen Kopf- und Gliederschmerzen, Magenkrämpfen und selbst Wehenschmerz kann erheblich gemildert werden.

Die medizinische Heilhypnose darf nur von Ärzten, Heilpraktikern und Psychologen durchgeführt werden. Eine andere Art der Hypnose ist die Posthypnose. Hier kann der Hypnotiseur Ihnen ein bestimmtes Wort einsuggerieren, wenn Sie zum Beispiel Einschlafstörungen haben. Sie sagen sich selbst das einsuggerierte Wort, dann werden Sie ruhiger und konzentrierter. Bei der richtigen Anwendung der Hypnose gibt es keine Nebenwirkungen.

Aktive Darmsanierung

Viele Erkrankungen haben ihre Ursachen in einem nicht mehr funktionierenden Stoffwechsel des Darmsystems, das der Aufnahme der Nährstoffe und der Ausscheidung ungewünschter Schlackenstoffe dient. Vor allem ektodermale Prozesse haben eine enge Wechselbeziehung zu entodermalen pathologischen Geschehen. Das heißt, wenn es den Körper nicht gelingt, über das Schleimhautgewebe des Darms angemessen auszuscheiden, versucht er es über das andere Gewebe Lungen und Bronchien und danach über die Haut, was zu vielfältigen Atemwegs- und Hauterkrankungen führen kann. Eine Sanierung des gesamten Darmtracktes ist also bei vielen Erkrankungen und Beschwerden angezeigt, nicht nur bei vordergründig darmpathologischen Prozessen.

Zunächst sollte der Darm gründlich geleert werden mit Einlauf und/oder Bittersalz. Nach einigen Tagen Saftfasten bei weiterer Entleerung sollte die Darmflora langsam wieder aufgebaut werden mit Leinsamenschleim und Fleischbrühen.
Die Zubereitung von Leinsamenschleim geschieht folgendermaßen: 1/4 Liter Wasser und 1 Teelöffel geschrotete Leinsamenkörner 5 Minuten kochen, dann abseihen, bis zur Trinktemperatur abkühlen lassen und dann in kleinen Schlücken trinken. Dazu sollte über den Tag verteilt 1/2 Liter möglichst frisch zubereiteter Gemüsesaft aus einheimischen, saisonreifen Gemüsesorten unter Berücksichtigung der heilkundlichen Empfehlung für auszuschließende Nahrungsmittel getrunken werden, verdünnt jeweils zur Hälfte mit lauwarmen Wasser. Nach 7 bis 14 Tagen kann langsam wieder mit fester Nahrung begonnen werden (Äpfel, Reis).

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